
Christoph Püngel
Christoph Püngel wuchs in Stuttgart auf und lebt in Leipzig. Er studierte bei Gerda Baumbach am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig. Als Regieassistent und Abendspielleiter arbeitete er an den Schauspielbühnen in Stuttgart – u.a. mit den Regisseuren Manfred Langner, Volkmar Kamm und Ryan McBryde. . Für die Konzertdirektion Landgraf übernimmt er regelmäßig die Einrichtung von Tourneeproduktionen.
Seit 2005 ist er im Bereich Figurentheater als Puppenbauer, Regisseur und Spieler tätig und realisierte mehrere Stücke für Kinder und Erwachsene, darunter die Abendproduktion „Magiko“ mit Marionetten, Stab- und Handpuppen.
Er ist Mitgründer der
Compania Sincara, einem Leipziger Theaterkollektiv, das sich durch die Arbeit mit Masken und Figuren auszeichnet. Als Co-Regisseur und künstlerischer Produktionsleiter ist er dort an der szenischen Proben- und Theaterarbeit beteiligt und übernimmt künstlerisch-organisatorische Aufgaben. Zudem ist er Lichtgestalter der Compania. Er wirkte u. a. an den Produktionen „Don Q“ (2016), „Triton“ (2017), „Turandot“ (2019, ausgezeichnet mit dem Leipziger Bewegungskunstpreis), "Die Liebe zu den drei Orangen (2021), "Hamlet" (2022), "Wie es euch gefällt oder Was ihr wollt" (2023), "(K)Ein Sommernachtstraum" (2024) sowie "Compania Sincara bringt: »Frieden«" (2025) mit. Ein neues Stück befindet sich in Vorbereitung.
2019 schrieb und inszenierte er für den Kinderchor Rohr das Musical „Nicht zu stoppen!“. Er leitet Theaterworkshops und -projekte mit Kindern und Jugendlichen. 2016 bis 2021 unterstützte er ehrenamtlich das Team des
Werkstattmacher e.V. am LOFFT – DAS THEATER (Leipzig) in der Förderung junger Theaterkünstler:innen und ist seit fast 20 Jahren
Chronist der Augsburger Puppenkiste.
Zudem übernimmt er Lehraufträge am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig. 2022 publizierte er im Universitätsverlag Leipzig das mit den Co-Autor:innen Rico Dietzmeyer, Franziska E. Schubert, Leonie Sowa und Gerda Baumbach erarbeitete Buch »Benno Besson – Theaterarbeit in der DDR«. (
hier erhältlich.)